Adventskalender aus Söckchen, Täschchen oder Beutelchen

Adventskalender mal anders

Sehr hübsch sieht ein Adventskalender aus, der aus vielen kleinen Söckchen besteht, die man mit kleinen Wäscheklammern auf eine Kordel heften kann. Die Wäscheklammern werden mit den Zahlen von 1-24 gekennzeichnet und die Söckchen mit Kleinigkeiten gefüllt. Eine Herausforderung für jede Sockenstrickerin. Es ist ganz einfach. Werfen Sie übrige Wolle nicht einfach weg, sondern stricken Sie die Söckchen aus Resten von übrig gebliebener Sockenwolle. Je bunter die Socken umso schöner sieht am Ende der Adventskalender aus. Man kann die Söckchen auch an Zweigen oder auch an einem Weihnachtsbaum befestigen.

Eine weitere Idee eines nicht alltäglichen Adventskalenders - für Handarbeitsfreunde, die lieber häkeln als stricken - ist das Herstellen von gehäkelten kleinen Täschchen. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Hier wurden die Wäscheklammern mit Zahlen an den Täschchen befestigt. Kleine Knöpfe in Sternform machen das Ganze komplett.


Eine weitere Idee ist das Herstellen eines Adventskalenders aus 24 gehäkelten Beutelchen, egal ob bunt oder einfarbig. 

Beim Beispielbild wurde Wolle mit Glitter verwendet. Natürlich können Sie jede Wolle dazu verwenden, auch Reste sind sehr gut geeignet.

Stulpen stricken



Stulpen sind wieder "IN"

Stulpen werden auch öfter als Marktfrauenhandschuhe bezeichnet, da Sie die Hand wärmen  und die Finger frei und beweglich lassen. Dazu sind aber eher die aus dicker Wolle gestrickten Stulpen geeignet. Entscheiden Sie selbst - ob mit oder ohne eingestrickte Perlen. Es ist relativ einfach. Wenn Sie bereits Socken gestrickt haben, ist das Stricken von Stulpen kein Problem für Sie. Es gibt viele Anleitungen hierzu, online aber auch in entsprechenden Heften bzw. Büchern. Sie können auch auf den angestrickten Daumen verzichten, indem Sie einfach an die Stelle, wo der Daumen sitzt ein kleines Loch einarbeiten. Der Rest ist einfach. Es genügt ein entsprechend großer Schlauch, mit Muster oder wie auf den Fotos zu sehen eingestrickten Perlen. Entscheiden Sie, ob die Stulpen zum Wärmen der Hände geeignet sein sollen oder eher als Schmuck.

Häkeln allgemeines

Das Werkzeug zum Häkeln ist die Häkelnadel. Es gibt sie in vielen Varianten, aus Kunststoff, Metall, Holz, Nylon oder Bein. Es gibt welche mit Griffmulde für den Daumen, andere haben einen geraden Schaft ohne Griffmulde. Der Griff ist entweder gepolstert oder auch besonders geformt. Manchmal ist der Häkelhaken nach innen gebogen, manchmal läuft er spitz zu und sitzt auf einem spitz zulaufenden Hals. Wenn Sie Spitzen häkeln möchten, benutzen Sie Stahlnadeln. Sie sind so fein, dass man das Köpfchen häufig kaum erkennen kann. Es gibt auch noch Varianten, zum Beispiel zum tunesischen Häkeln. In diesem Fall braucht man eine lange Häkelnadel, die ähnlich aussieht wie eine Stricknadel. Ebenso gibt es Häkelnadeln, die auf beiden Seiten ein Häkchen haben. Bevor man mit dem Hobby Häkeln beginnt sollte man schauen, welche Nadel am besten in der Hand liegt. Schauen Sie auf Qualität. Häufig ist Billigware nicht das geeignete Mittel.

Die Nadelstärken müssen dem Garn angepasst sein. Auf der Garnbanderole stehen die empfohlenen Stärken. Häkeln Sie eher fest, nehmen sie eine stärkere Nadel, häkeln Sie eher locker, benutzen Sie eine dünnere Nadel.

Weitere nützliche Dinge zum Häkeln:
  • eine kleine, scharfe Schere - Wer sie zur Hand hat, erspart sich die Zeit zum Suchen
  • Sticknadel - mit stumpfer Spitze und großem Öhr. Es gibt sie in verschiedenen Größen.
  • Maßband und Lineal - Wenn Sie beides griffbereit haben, mogeln sie nicht so leicht bei den Maßen. Das Maßband ist besonders gut geeignet zum Ermitteln der Körpermaße. Mit dem Lineal können Sie gut Stoffe ausmessen.
  • Nadelmaß - es hilft, wenn die Nadelstärke nicht zu erkennen ist.
  • Maschenmarkierer aus Kunststoff - es gibt verschiedene Ausführungen zum Markieren von Maschen. Sie eignen sich besser als andersfarbiges Garn, was evtl. unerwünschte Fusseln auf der Arbeit hinterlassen kann
  • Maschenraffer - sind ähnlich wie Sicherheitsnadeln. Sie haben nicht die federnde Drahtspule am Ende. Man kann damit gut Maschen Markieren, Teile zum Umnähen zusammenhalten oder beim Zu- oder Abnehmen die Übersicht behalten
  • Taschenrechner - ein Hilfsmittel für eigene Entwürfe oder zur Anpassung fremder Größen an die eigenen Maße
  • Papier und Stift - zum notieren von wichtigen Korrekturen oder ähnlichem
  • Reihenzähler - sind praktisch, um die gehäkelte Reihenzahl im Blick zu behalten bei flauschigen oder schwer überschaubaren Mustern
  • weitere Häkelnadeln in unterschiedlichen Stärken, um alternativ auszuprobieren, welche Stärke am besten passt
Um das richtige Garn herauszufinden, schauen Sie sich zuerst das Teil an, was Sie arbeiten möchten. So ist z.B. Baumwollgarn am besten für Filethäkelei geeignet, weichere Garne eher für Schals oder sonstige Accessoires. Wenn Sie nach einer Anleitung arbeiten, achten Sie darauf, dass Sie eine Garnstärke verwenden, die der in der Anleitung gleich kommt. Somit ersparen Sie sich größere Rechenarbeiten. Am besten Sie erstellen vor der Arbeit das obligatoriesche Arbeitsmuster. Es kann vorkommen, dass, obwohl das gleiche Garn und die gleiche Nadelstärke verwendet wird das Teil am Ende größer oder kleiner wird, wie in der Anleitung angegeben. Das liegt eventuell daran, dass Sie entweder lockerer oder fester häkeln als die Norm. Hier empfiehlt es sich, die Nadelstärke entweder größer oder kleiner zu wählen.