Patchworkdecke aus Restewolle

Wer häufig strickt, hat sicher eine Kiste voll mit Restewolle, mit der er nicht so richtig weiß, was er damit anstellen soll. Eine Idee ist eine gestrickte Patchwork-decke.

Im Gegensatz zu Häkeldecken aus Quadraten, werden bei der Strickdecke die Teile direkt aneinander gestrickt. Das heißt, man fängt mit zwei Teilen an und nimmt dann aus den Seitenteilen der zwei Rauten wieder eine entsprechende Maschenzahl auf.

Die Maschenzahl muss immer ungerade sein. Die mittlere Masche wird zwischen den beiden Rauten aufgenommen. Die gezeigte Decke wurde auf jeder Seite rechts gestrickt. Die erste und letzte Masche der Reihe wird auch rechts gestrickt und nicht abgehoben. Auf der Rückseite werden dann die mittleren drei Maschen verschränkt zusammengestrickt. Das so lange, bis nur noch eine Masche übrig bleibt.

Der Clou dabei ist: Man kann die Anfangs- und Endfäden während des Strickens mit "einweben". So entfällt hinterher das lästige Vernähen der Fäden. Hierzu werden die hängenden Anfangs- und Endfäden auf der Rückseite beim Stricken mitgeführt, indem man sie mit den Daumen und Mittelfinger fasst. Beim Stricken wird dann der Strickfaden einmal unter den mitgeführten Faden (evtl. auch 2 Fäden) und einmal über den mitgeführten Faden führt.


Bei der gezeigten Decke wurden unterschiedlich große Rauten gestrickt. Die größeren Rauten wurden über jeweils zwei kleinere Rauten gestrickt. Die Maschen werden am besten unter dem Faden neben dem Knötchen aufgenommen.

Adventskalender aus Söckchen, Täschchen oder Beutelchen

Adventskalender mal anders

Sehr hübsch sieht ein Adventskalender aus, der aus vielen kleinen Söckchen besteht, die man mit kleinen Wäscheklammern auf eine Kordel heften kann. Die Wäscheklammern werden mit den Zahlen von 1-24 gekennzeichnet und die Söckchen mit Kleinigkeiten gefüllt. Eine Herausforderung für jede Sockenstrickerin. Es ist ganz einfach. Werfen Sie übrige Wolle nicht einfach weg, sondern stricken Sie die Söckchen aus Resten von übrig gebliebener Sockenwolle. Je bunter die Socken umso schöner sieht am Ende der Adventskalender aus. Man kann die Söckchen auch an Zweigen oder auch an einem Weihnachtsbaum befestigen.

Eine weitere Idee eines nicht alltäglichen Adventskalenders - für Handarbeitsfreunde, die lieber häkeln als stricken - ist das Herstellen von gehäkelten kleinen Täschchen. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Hier wurden die Wäscheklammern mit Zahlen an den Täschchen befestigt. Kleine Knöpfe in Sternform machen das Ganze komplett.


Eine weitere Idee ist das Herstellen eines Adventskalenders aus 24 gehäkelten Beutelchen, egal ob bunt oder einfarbig. 

Beim Beispielbild wurde Wolle mit Glitter verwendet. Natürlich können Sie jede Wolle dazu verwenden, auch Reste sind sehr gut geeignet.

Stulpen stricken



Stulpen sind wieder "IN"

Stulpen werden auch öfter als Marktfrauenhandschuhe bezeichnet, da Sie die Hand wärmen  und die Finger frei und beweglich lassen. Dazu sind aber eher die aus dicker Wolle gestrickten Stulpen geeignet. Entscheiden Sie selbst - ob mit oder ohne eingestrickte Perlen. Es ist relativ einfach. Wenn Sie bereits Socken gestrickt haben, ist das Stricken von Stulpen kein Problem für Sie. Es gibt viele Anleitungen hierzu, online aber auch in entsprechenden Heften bzw. Büchern. Sie können auch auf den angestrickten Daumen verzichten, indem Sie einfach an die Stelle, wo der Daumen sitzt ein kleines Loch einarbeiten. Der Rest ist einfach. Es genügt ein entsprechend großer Schlauch, mit Muster oder wie auf den Fotos zu sehen eingestrickten Perlen. Entscheiden Sie, ob die Stulpen zum Wärmen der Hände geeignet sein sollen oder eher als Schmuck.